Ein Zug als Zeuge

Am 17. Januar 2026 richteten die russischen Truppen mit drei Shahed-Kamikaze-Drohnen einen Angriff auf den Personenzug Tschop-Charkiv-Barnikove, und zwar in der Nähe des Bahnhofs Barnikove bei Charkiv. Die war ein gezielter Angriff auf einen zivilen Personenzug, in dem sich Hunderte von Passagieren befanden. Sechs Personen kamen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt.
Im Februar 2026 wurde der zerstörte Waggon, der nicht nur durch die Explosion, sondern auch durch den folgenden Brand beschädigt worden war, nach Kyjiv gebracht. Die ukrainische Eisenbahngesellschaft Ukrzaliznizja organisierte mit Partnern eine Lichtinstallation « Pulsierender Schmerz », und der Waggon wurde von da an bei diplomatischen Besuchen aus dem Ausland gezeigt.
Vor allem wurde der Waggon Repräsentanten und Regierungschefs europäischer Länder bei Veranstaltungen anlässlich des Jahrestags des Beginns der Vollinvasion vorgeführt.
Ausführlichere Informationen über die massive Intensivierung der russischen Angriffe auf die ukrainische Eisenbahn-Infrastruktur finden Sie in unserem Bericht «Das Ziel ist der Kollaps»






